
Die richtige Wärmestärke für die Glasforschung
Das Problem mit herkömmlichen Quarzheizern ist folgendes: Sie sind einfach zu „perfekt“. Sie liefern eine gleichmäßige Wärmeverteilung über die gesamte Fläche. Doch wenn man mit neuen Glaszusammensetzungen experimentiert oder herausfinden will, wie ein Material auf thermische Belastungen reagiert, ist eine gleichmäßige Wärmeverteilung eigentlich ein Nachteil.
Man möchte keine gleichmäßige Wärmeverteilung – man möchte vielmehr eine gezielte Wärmeverteilung.
Mehr als nur eine andere Größe
Wenn die meisten Hersteller von „maßgeschneiderten“ Lösungen sprechen, meinen sie damit meist nur, dass sie den Heizdraht länger oder breiter machen können. Das ist aber keine echte Maßanpassung – es handelt sich dabei lediglich um eine Anpassung der Abmessungen.
Wir betrachten das Problem anders. Wir konzentrieren uns darauf, wo genau die Energie ankommt. Indem wir die Anordnung und Dichte der Filamente anpassen, können wir die Leistung an bestimmten Stellen konzentrieren.
Stellen Sie sich vor, Sie benötigen eine extrem hohe Leistung von 500 W/cm genau in der Mitte – doch nur 100 W/cm an den Enden, damit die Ränder nicht zerbrechen. Wir bauen den Heizdraht entsprechend diesem Profil. Dadurch wird aus einem gewöhnlichen Heizer ein Präzisionsinstrument.
Die Kompromisse (die ehrliche Seite)
Es gibt jedoch einen Haken: Wenn man eine enorme Leistung in einen kleinen Raum bringen will, wird die Quarzhülle stark belastet.
Wir verwenden hochreinen Quarz, damit die Komponenten nicht schmelzen. Dennoch muss man auf den Luftstrom achten. Wenn das Kühlsystem damit nicht fertig wird, kann der Heizdraht beschädigt werden oder der Heizschlauch verformt werden. Es handelt sich dabei um eine leistungsstarke Technologie – daher muss man vorsichtig sein.
In die Praxis umgesetzt
Das Beste daran: Diese Heizer passen problemlos in Ihre vorhandenen Forschungsanlagen. Sie müssen weder die Verkabelung austauschen noch einen ganzen Wochenende damit verbringen, die Elektronik zu überholen. Wir können die Spannung und Leistung anpassen, sodass sie zur bereits vorhandenen Stromversorgung passen.
Sie sagen uns einfach, wo Sie welche Wärme benötigen – und wir bauen den Heizer entsprechend. So entfällt das Raten – Sie können sich voll und ganz auf die Chemie des Glases konzentrieren, anstatt sich mit der Ausrüstung herumzuschlagen.