
Induktionsheizungen, die wirklich im Badezimmer funktionieren
Wir bauen Infrarotheizungen mit einer Schutzklasse von IPX5 – schließlich sind Bäder, Küchen und Terrassen Orte mit viel Feuchtigkeit. Es gibt Spritzer, Dampf und gelegentlich auch Wasserstrahlen. IPX5 bedeutet im Grunde, dass der Gehäuseaufbau so gut abgedichtet ist, dass ein Wasserschwall die Elektronik darin nicht zerstören kann.
Doch das Wahre beginnt erst, wenn man diese Heizungen mit einem Smart-Home-System verbindet. Man bedient damit nicht einfach nur eine Fernbedienung – sondern nutzt ein kleines, niederspannungiges Signal, um eine große Menge an Wärme zu erzeugen.
Der hardwareseitige Aspekt
Wenn man sofort Wärme spüren möchte, sobald man aus der Dusche kommt, braucht man Kurzwellen-Infrarotheizungen. Anstatt die ganze Luft im Raum zu erwärmen – was ewig dauern würde – senden diese Heizungen die Wärme direkt auf den Körper. Es ist ganz einfach: Man drückt einen Knopf am Handy – ein Zigbee- oder Matter-Controller gibt dann dem Relais den Befehl, den Heizer einzuschalten. In Sekundenbruchteilen ist die Heizung voll aufgedreht. Sehr schnell.
Achtung bei der Stromversorgung
Ihr Smart-Home-Hub ist nicht dazu geeignet, 2000 Watt Leistung zu liefern. Das ist einfach nicht möglich. Man benötigt daher ein spezielles Strommodul, das diese hohe Leistung bewältigen kann.
Und bitte: Achten Sie auf die Verkabelung. Wenn die Kabel zu dünn sind, sinkt die Effizienz – außerdem können die Kabel überhitzen, wenn die Heizung auf Hochtouren läuft. Wir empfehlen immer Kabel mit einem Querschnitt von 2,5 mm². Das ist die sicherste Wahl.
Vorteile und Nachteile
Kurzwellen-Infrarotheizungen sind zwar sehr effektiv, aber sie funktionieren eher wie ein einfacher Schalter. Da sie so schnell warm werden, kann es passieren, dass der Raum zu heiß wird, wenn man nicht aufpasst. Um dies zu verhindern, sollte man einen PIR-Sensor oder einen guten NTC-Thermistor verwenden, damit die Temperatur unter Kontrolle bleibt. Ohne diese Hilfsmittel wird die Heizung einfach weiterhin arbeiten, bis man ins Schwitzen kommt.
Man tauscht also das sanfte, angenehme Licht einer herkömmlichen Heizung gegen hohe Geschwindigkeit und Wassersicherheit ein. Wir stellen sicher, dass die Abdichtungen der Heizungen gegen Feuchtigkeit schützen – doch man muss auch darauf achten, dass das Smart-Home-System eine feste Temperatursperre hat. Sicherheit first.